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Herstellung

Auf traditionelle Art und Weise

Im Frühjahr und im Herbst schlägern wir die wildwachsenden Zirbel- und Latschenkiefer auf der Barbianer Alm. Es wird dabei schonend vorgegangen, damit ihr Bestand erhalten bleibt. Anschließend werden die Zweige und Äste in der Sonne zirka zwei Wochen getrocknet. So verdunstet das überschüssige Wasser. Darauf werden sie kleingehackt, damit sich die Öle bei der Destillation besser lösen lassen.

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Die Vorbereitungen sind am laufen

Mit dem Traktor transportieren wir das zerhackte Material in die Brennerei, dort wird es entladen. Ist der Kessel randvoll muss er nur noch fest verschlossen werden, damit der Dampf später nicht entweichen kann.

Da es für die Destillation viel Dampf braucht, muss der Ofen ständig eingefeuert werden. Das Wasser darüber fängt zu kochen an und bildet Dampf. Dieser wird von unten dem Destillationskessel zugeführt und steigt nach oben auf. Beim Aufsteigen lösen sich die Öle aus den Nadeln und dem Holz.

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Es pfeift und zischt!

Und langsam, langsam steigt der Dampf nach oben
und entzieht der Kiefer die ätherischen Öle.
Der Dampf wird gekühlt.
Das Öl verflüssigt sich.
Es tröpfelt und fließt...

In unserer Latschenbrennerei auf der Barbianer Alm produzieren wir auf altbewährte Weise 100%iges Kiefernöl in limitierter Stückzahl.

Nachhaltige Herstellung

Fließt kein Öl mehr werden die Kessel geleert. Das Abfallprodukt, die entölten Hackschnitzel, werden getrocknet und dienen dazu das Feuer des Heizkessels am laufen zu halten. So haben wir keine Abfälle. Die gesamte Herstellung aller angebotenen Produkte spielt sich vor Ort ab. Denn genau diese traditionsbewährte Arbeitsweise ist nicht nur die effizienteste, sondern auch die umweltfreundlichste. Leider ist uns so nur eine Produktion in limitierter Stückzahl möglich.

Wir haben uns bewusst dafür entschieden an der Brennerei nur dringend notwendige Renovierungsarbeiten vorzunehmen. Der Bau einer Neuen verschlingt alleine bei seiner Errichtung Unmengen an Energie. Wäre der Verdienst auch etwas höher und die Arbeit mit neuen Maschinen einfacher, ginge jedoch all dies auf Kosten der Natur.

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